Mit der Software von Kontrol sollen Robo-Autos jederzeit rechtssicher fahren
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Mit der Software von Kontrol sollen Robo-Autos jederzeit rechtssicher fahren

Die Technik ist bei autonomen Fahrzeugen das Eine. Doch genauso wichtig ist die rechtliche Lage. Und die kann sich je nach Region unterscheiden. An einer Lösung dafür, dass selbstfahrende Autos jederzeit rechtssicher unterwegs sind, arbeitet das österreichische Startup Kontrol.

An der Technologie für autonomes Fahren tüfteln viele Firmen im Mobilitätsumfeld. Doch wer mit Robo-Autos Erfolg haben will, wird nicht nur die Technik im Griff haben müssen. Daneben müssen die Systeme auch die geltenden Gesetze vor Ort im Blick haben.

Auf jenen Aspekt hat sich das österreichische Software-Unternehmen Kontrol spezialisiert.
Dessen Systeme sollen während der Fahrt feststellen, ob sich integrierte Fahrerassistenzsysteme gesetzeskonform verhalten. Die Technologie eignet sich laut Kontrol, um automatisierte Fahrzeuge nicht übervorsichtig und verkehrsbehindernd steuern zu lassen.

Ein Nachrüst- und ein Entwicklungs-System

Die Österreicher arbeiten sowohl an einer Lösung, die sich nachträglich in Fahrzeugsysteme integrieren lässt, als auch an einer Option, mit der Hersteller ihre Assistenten bereits in der Entwicklung vorab validieren lassen können.

Kontrol-Gründer und CEO Andreas Lauringer sagt: „In jedem Land gelten andere Verkehrsregeln. Wir wollen durch unsere Lösungen erreichen, dass das System Unterschiede wie die Abstandsregelung in Deutschland und Österreich erkennt und sich den aktuellen regionalen Gesetzen anpasst.“

Kontrol wurde 2017 in Linz gegründet. Die Anwendungen des Startups eignen sich nicht nur für Autos, sondern auch für Fluggeräte, Maschinen und Anlagen. Zu den Kunden der Firma zählen beispielsweise Thales, Bosch und Magna. Das Unternehmen beschäftigt rund 20 Mitarbeiter in Österreich, Deutschland und den USA.

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